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Meine Gefühle bei der ersten Probe in Worte zu fassen ist wahrlich keine leichte Aufgabe, wurde mir doch ein halbes Jahr lang untersagt meinem Hobby nachzugehen.

Endlich ging es wieder los.

 

Es war unfassbar schön, alle diese Menschen wieder zusehen, denen man bisher nur auf Bildschirmen zuwinken konnte.

Ich empfand ein ungeheuer gestärktes Gruppengefühl, dass alle diese Freude teilten.

 

 

Alles war so vertraut, als hätte es diese Pause nie gegeben.

Alle an ihrem Platz, die Instrumente hoch, das erste Atmen und zack, war die Luft von Musik erfüllt. Es war Balsam für die Seele.

Es war anstrengend bei Wind und den großen Abständen wirklich zu proben. Kaum jemand konnte explizit einen einzelnen anderen raushören.

Das Ziel der Probe war wieder zueinander und miteinander den Spaß an der gemeinsamen Musik zu finden.

Dies hat definitiv geklappt und ich für meinen Teil habe gemerkt, wie sehr mir dieser Teil meines Lebens gefehlt hat.

 

Einfach beschrieben war ich nach der Probe glücklich. Glücklich wie ein kleines Kind, das gerade zum ersten Mal etwas selbst geschafft hat.

 

Ich freue mich sehr auf die kommenden Wochen und hoffe, dass die Hürden für richtiges Proben der Pandemie angemessen nach und nach abgebaut werden.

Das erklärte Ziel ist schließlich im nächsten Jahr bei der deutschen Meisterschaft einen der ersten Plätze zu belegen.