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Osnabrück - Stadt der tausend Treppen

Am vergangenen Himmelfahrts-Wochenende besuchten wir mit einer kleinen Abordnung des Spielmannszuges das Deutsche Musikfest in Osnabrück. Leider konnten wir in diesem Jahr nicht selbst teilnehmen, da es uns personelle Umbrüche nicht erlaubten. Aber einige Musiker wollten es sich nicht nehmen lassen trotzdem dabei zu sein und so machten wir uns mit sieben Mitgliedern am Donnerstagmorgen auf den Weg nach Osnabrück. Zuvor hatten wir mit der befreundeten Gruppe „Mallet and Drums“, kurz MAD, Kontakt aufgenommen, in der auch zwei unserer Musiker spielen, und konnten so als ihre Betreuer einen Schlafplatz in einer Schule ergattern, was den Geldbeutel weit weniger belastete, als die Übernachtung im Hotel.

Mit einem gemieteten Kleinbus machten wir uns als auf Richtung „Süden“. Der Weg verlief reibungslos und wir kamen entspannt und rechtzeitig bei der Berufsschule, die die nächsten vier Tage unser „Zuhause“ sein sollte, an und entluden unsere Sachen. Bei der Anmeldung fragte man uns, ob wir große Instrumente dabei hätten. Weshalb sie diese Frage stellten wurde kurz danach klar:

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Tag der Musik

Am vergangenen Samstag (11.5.) lag Musik in der Luft, und das nicht nur in Bredstedt, sondern in ganz Nordfriesland. Zweimal im Jahr treffen sich Vertreter von vielen Musikvereinen aus Nordfriesland und berichten sich gegenseitig, was bei ihnen im Verein gerade läuft und auch was nicht läuft. Alle waren sich einig, dass man mehr Aufmerksamkeit durch die Zeitung bräuchte, um den Menschen das Vereinsleben in einer Musikgruppe nahezubringen und zu zeigen, dass es mehr beinhaltet, als „nur“ Musik machen. Also schloss man sich zusammen und vereinbarte einen Tag der Musik in Nordfriesland, zu dem jeder Verein etwas beisteuern sollte. Die Presse wurde informiert und zu einem Planungstreffen eingeladen.

Am letzten Samstag war es dann soweit und wir öffneten unsere Türen, um uns zu präsentieren und vor allem, um neue Mitglieder zu werben. Im Vorfeld machten wir eine Menge Werbung in Form von Zeitungsberichten, Flyern in Schulen und auf unseren Social Media Plattformen.

Von 14 bis 16 Uhr wollten wir Interessierten einen Einblick in unser Instrumentarium geben, dass sie natürlich auch nach Herzenslust ausprobieren konnten.

Nachdem es etwas schleppend losging, kamen nach einiger Zeit doch einige Interessierte mit ihren Eltern, die sich bei Kaffee und Kuchen entspannen konnten, während ihre Kinder in die Musik des Spielmannszuges eintauchen konnten.

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Teepunsch statt Maibowle

Da haben die neuen Organisatoren des Maifestes alles bis ins kleinste Detail vorgeplant und organisiert und dann vergessen sie den Antrag für gutes Wetter bei Petrus rechtzeitig einzureichen. Ärgerlich, aber naja, fürs nächste Jahr wissen sie es besser.
Das traditionelle Maibaum-Aufstellen auf dem Gelände des Vereinsheims begann wie jedes Jahr bei der Feuerwehr in der Gress-Straße und führte Vertreter der Wasserwacht, der Schützen, des Trachtenvereins und der Feuerwehr unter musikalischer Begleitung des Spielmannszuges, mit einem Zwischenstopp auf dem Marktplatz, zum Festplatz. Dort warteten schon viele ehrenamtliche Helfer, um die mutigen Besucher, die sich bei diesem Wetter aus dem Haus getraut hatten, mit Kaffee, Kuchen, Wurst und Maibock zu begrüßen. Von den Kameraden der Feuerwehr wurde der Maibaum mit seiner Girlande aus Buchsbaum und den Wappen der Bredstedter Vereine, dem Wind trotzend, errichtet. Im Anschluss tanzte traditionell die Bredstedter Trachtentanzgruppe um den Maibaum. Um 13 Uhr hatte die Drumband des Bredstedter Spielmannszuges ihren Auftritt. Sie präsentierten sich cool und lässig in neuen Outfits in schwarz und froschgrün. Zu den einstudierten Stücken lieferten sie eine umjubelte Show ab, die das schauspielerische Talent des einen oder anderen Musikers hervorlockte. Im Anschluss brachten die Westcoast Liners Cowboy-Feeling in den hohen Norden, bevor die Wattenpipe Band aus Hattstedt die Besucher nach Schottland entführte. Der ein oder andere fragte sich bestimmt, ob es unter den Kilts der Dudelsackspieler „traditionell“ zuging, aber selbst der anhaltende Wind vermochte ihnen auf diese Frage keine Antwort zu geben.

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